„Herr Gansel, Sie sind nicht auf diesem Flug gebucht!“

Der Vorteil des AIDA-rundum-sorglos-Paketes ist in der Regel, dass der geneigte Kreuzfahrer sich um nichts kümmern muss, sobald er am Flughafen eingecheckt hat. Aus diesem Grunde klingelte der Wecker an diesem Sonntag Morgen schon sehr früh und wir fanden uns bald am Düsseldorfer Flughafen wieder.

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Kurze Zeit später waren wir AirBerlin Check-In Schalter, um unser Gepäck aufzugeben. Der erste Schock am frühen Morgen folgte zugleich: Offenbar wurden im Zuge der Umbuchung Timos Reisedaten durch die AIDA nicht mehr bei der Airline aktualisiert, sodass der Platz neben mir immernoch auf die Mama gebucht war. Da der freundliche junge Mann uns bedauerlicherweise selbst nicht weiterhelfen konnte, durften wir mit Sack und Pack quer durch den Flughafen laufen, um den Serviceschalter der Airline aufzusuchen. Den Beginn eines entspannten Urlaubs stellt man sich anders vor…Die Umbuchung erfolgte jedoch sehr zügig und das weitere Check-In-Prozedere funktionierte reibungslos. Pünktlich um halb 10 flogen wir mit dem Charterdirektflug nach Barbados. Während des Fluges konnten wir unseren Sitznachbarn  -der eigentlich keinen Whisky trinkt- von den Vorzügen des Langstreckenfluges überzeugen (alcohol 4 free) und auch wir testeten das vielfältige Spirituosenangebot. Karl schaute dabei wohl etwas zu tief ins Glas.
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Da das reguläre Flugzeugessen wohl etwas zu knapp bemessen war, „durfte“ ich dann zwischen zwei anderen -vegetarischen-Gerichten wählen. Auch in Ordnung.
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Da wir ganz hinten saßen, waren wir auch die ersten Passagiere, die karibischen Boden betraten. Bei -3° C losfliegen und bei +30° C ankommen hat schon seinen Reiz. Wer kann der soll…
In Kleinbussen wurden wir sofort zum Hafen gefahren. Als Kreuzfahrer umgeht man nämlich alle zeitraubenden Zoll- und Einreisebestimmungen und kann direkt vom Landefeld zum Hafen durchstarten. Das Gepäck wird ebenso direkt vor die Kabinentür gebracht. Stichwort Kabinentür: unsere Sitznachbarn im Bus sind offenbar auch unsere Kabinennachbarn! Am Sugar Berth angekommen ging es direkt an Bord des Kussmundschiffes.

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Zur gleichen Zeit verließen gerade AIDA-Gäste, die im Begriff waren ihren Urlaub zu beenden das Schiff, sodass wir noch den ein oder anderen Getränkegutschein geschenkt bekamen. Nach einer schnellen Dusche entschieden wir uns, Barbados zu erkunden. Nach einem kurzen Spaziergang am Meer erreichten wir den Yachthafen mit dem angeschlossenem Zentrum.
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Das Parlament:
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Ich wüsste gerne, was für Feierlichkeiten hier früher stattgefunden haben…

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Leider sollte das Zentrum aufgrund des Sonntags jedoch weniger verheißungsvoll sein, als wir erwartet hatten; die kleinen schnuckeligen Lädchen wären an Wochentagen durchaus spannender gewesen. Aber für den ersten Tag durchaus ausreichend. Es waren ja schon einige Sehenswürdigkeiten auf unserer Route, die wir dank MAPS.ME, einer kostenlosen App mit Offlinekarten, super abgehen konnten. Zurück an Bord nahmen wir in einer der zahlreichen Restaurants unser Abendessen ein, bevor zur obligatorischen Seenotrettungsübung aufgerufen wurde. Schon bald darauf ertönte die mir schon bekannte „Sail away“-Melodie, welche bei jedem Auslaufen eines AIDA-Kreuzfahrtschiffs ertönt. Immer wieder Gänsehautfeeling pur…

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Cheers & Cheese, Jorina

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