Dominica, ein tropischer Traum in grün!

Genauso wundervoll wie das Auslaufen in St. Lucia

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war auch unser nächster Halt: Dominica.

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Die Insel verdankt ihren Namen Christoph Kolumbus, der im Jahre 1493 die Insel an einem Sonntag (spanisch Domingo) entdeckte. Dominica zählt zweifelsohne zu einer der grünsten Inseln auf unserer Tour. Bereits vom Schiff aus konnten wir die tropische Schönheit erahnen. Kaum verwunderlich, dass die Insel einer der Schauplätze der „Fluch der Karibik„-Filme ist. Damit wir auch nichts verpassen konnten, klingelte um 8 Uhr der Wecker. Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir die beiden Pärchen vom Vortag, da wir erneut einen gemeinsamen Ausflug machen wollten. Am Pier angekommen, wurden wir direkt von  zahlreichen Taxifahrern angesprochen. Da die AIDA als einziges Kreuzfahrtschiff an dem Tag die grüne Insel ansteuerte, waren wir heiß begehrte Touristen. Aufgrund der Sicherheitsvorschriften durten die Fahrer jedoch nicht in den Bereich des Piers, sodass unsere Aufmerksamkeit durch laute Rufe erregt werden sollte. Kaum aus der Sicherheitszone raus, gab es dann keine Zurückhaltung mehr und wir wurden von allen Seiten bedrängt. Kaum machte jemand einen besseren Preis, wurde er mit lauten Zwischenrufen „That is not legal!“ unterbrochen. Letztendlich suchten wir uns einen sympathischen Einheimischen aus, mit dem wir zum Minibus gingen. Natürlich wollte er direkt 5$ mehr pP als vereinbart, aber dank meines MEGA-überragenden (schöne Grüße an Sarah und Richi) Verhandlungsgeschicks zahlten wir für den ganzen Tag nur 15$ pP. Im botanischen Garten gabelten wir noch ein weiteres Pärchen, sodass unser Partybus nun voll besetzt war.
Erster Halt: Titou Gorge. Titou Gorge ist eine kleine Schlucht mitten im Regenwald (und natürlich regnete es auch als wir ankamen), die man schwimmend durchqueren kann. Uns wurde dringendst empfohlen, die Schlucht nur mit einem Tourguide zu durchqueren, doch Timo und ich lehnten im Gegensatz zu den Anderen dankend ab und schwammen somit vorweg. Am Ende der Schlucht (die ebenfalls in „Fluch der Karibik II“ zu sehen ist) erwarte uns ein kleiner Wasserfall. Sobald wir durch die Strömung entlang der Felsen geklettert waren, gelangten wir zu einem zweiten Wasserfall, in dessen Pool wir lange auf unsere Mitausflügler warteten. Toller Tourguide… Auf dem Rückweg sprangen wir den Wasserfall runter und ließen uns durch die sachte Strömung gen Ausgangspunkt treiben. Ein wirklich tolles Erlebnis.
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Als nächstes wollten wir zu einer der Heißwasserquellen. Da AIDA die „Screw“ im Ausflugsrepertoire hat und wir dadurch dort viele Touris erwarteten, entschieden wir uns für die andere nahegelegene Quelle. Auf dem kurzen Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Stopp bei Schwefelquellen und entdeckten zwischen den vielen Mimosen kleine Geckos. Dazu gab es Gratisinfos eines Einheimischen. Dieser erzählte uns freudestrahlend,  dass seine Tochter auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hat,  dort einen Deutschen kennengelernt hat und nun in München lebt. Deshalb fährt er dieses Jahr auch zum Oktoberfest. Unser Trinkgeld soll er in eine Maß Bier investieren, dann mal Prost!

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Als wir dann die heißen Quellen erreichten, waren wir dort die einzigen Badegästen. Drei Pools luden zum verweilen ein. Unser Taxifahrer gab uns alle Zeit der Welt zum entspannen und relaxen.
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Als unsere Haut schrumpelig genug war, steuerten wir unserer letztes Ziel an, die Trafalgar Falls. Zuerst war ich wenig begeistert, wieder Eintritt für einen Wasserfall zahlen zu sollen, zumal wir in Thailand bereits viele erkundet hatten, doch der Eintritt hat sich bezahlt gemacht. Zunächst erreichten wir nach einem kurzen Fußmarsch eine Aussichtsplattform, von der man einen einzigartigen Panoramablick auf beide Wasserfälle hatte.

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Danach führte ein kleiner Weg weiter zu einem der Wasserfälle, aus dessen grüner Wand das Wasser in 40m Tiefe herabströmt. Die großen Steine, die sich felsenähnlich bis zum Wasserfall  hinzogen, stellten keine große Hürde da, sodass wir nach einer kurzweiligen Kletterpartie das herabströmende Wasser mitsamt des vorgelagerten Naturpools erreichten. Von hier aus hatten wir zudem einen fantastischen Blick in die Landschaft des Regenwalds.

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Zur Relation… das war der Parcours:

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Nach einer kurzen Taxifahrt erreichten wir anschließend wieder das Schiff. Da jedoch noch genügend Zeit war, bis die Liegezeit endete, erkundeten wir Roseau noch zu Fuß. Die kleine Hafenstadt ist, wie viele karibische Dörfer, gesäumt mit bunten Häusern.

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Durch den botanischen Garten erreichten wir „Jack’s Way“, der einen 20-Minütigen Fußweg zum Viewpoint des Hausbergs Morne Bruce versprach.

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Bereits fünf Minuten später kamen wir in den Genuss der wundervollen Aussicht.
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Zurück an Bord ließen wir den Abend mit zwei bayrischen Pärchen, lecker Pizza und der ein oder anderen Karaffe Wein ausklingen.
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Nächste Insel: Guadeloupe… Timo wird berichten!

CHEERS & CHEESE, Jorina

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