Guadeloupe und Antigua: Auf den Antillen chillen

Nachdem wir die Vortage viel durch die Gegend fuhren und einem auf Guadeloupe die Highlights nicht gerade ins Auge sprangen (zumindest in den Reiseführern), entschieden wir uns einen Strandtag einzulegen. Am Vortag erhielten wir den Tipp nach St. Anne zu fahren, wo Strand und Stadt sehr schön sein sollten. Da wir morgens beim obligatorischen Stöbern in den Infoblättchen noch vom tollen Strand in Le Gosier gelesen hatten, ließen wir es auf die Angebote am Pier von Pointe-à-Pitre ankommen. Eine Dame mit Karte in der Hand wollte uns zum „besten Strand“ der Insel fahren; dieser läge auf einer kleinen Insel vor der Küste… einsame Insel? Hörte sich super an! Da die gute Frau allerdings 25€ (ja Euro, da wir uns auf einem Departement von Frankreich befanden) für die Fahrt nach Îlet du Gosier und zurück haben wollte, packten wir lieber die Laufschuhe aus. Pro Strecke joggten wir ca. 8 km, was in der Mittagshitze nicht unanstrengend war. Aber ich kann vorwegnehmen: Es hat sich gelohnt!
image

Für das Wassertaxi zahlte man 3€ für Hin- und Rückfahrt. Ein fairer Preis für das, was man geboten bekam.
image
image
image
image
image
image
image
image

Auf dem Rückweg gönnten wir uns noch eine Flasche des lokalen Bieres und nutzten die Zeit, die wir noch für den Landgang übrig hatten, um im wifi der Bar unseren ersten Artikel zu posten.
image

Sail away:
image

Über Nacht fuhr unser Schiff dann von Guadeloupe nach Antigua, wo es im Hafen von St. John’s anlegte. Als wir so zum Frühstück schlenderten, staunten wir nicht schlecht als wir die parallel zu uns stehende Queen Victoria entdeckten. Am Ende waren es sogar 5 Kreuzer, die gleichzeitig am Hafen anlegten. Da Antigua allerdings über 365 Strände verfügen soll, sollten sich die Menschenmassen gut verteilen.
image

Direkt am Hafen befanden sich viele Bars, Restaurantes und Einkaufsbuden. Auch die uns schon bekannten Taxianbieter tummelten sich wieder am Pier. Da jedoch alles, was wir sehen wollten, fußläufig zu erreichen war, konnten wir auf deren Dienste gut verzichten.
image

image

Nachdem wir ein wenig bummelten liefen wir zum Public Market, der seinem Namen leider nicht gerecht wurde. Wie die Aida zu der Beschreibung „buntes Treiben“ und „pulsierendes Leben“ kommt, bleibt fraglich.

image

Danach ging es zur St. John’s Kathedrale, die „ein ansehnliches, barockes Gebäude“, wo man im „vollständig mit Kiefernholz ausgekleideten“ Innenteil „wertvolle Silbertafeln“ bewundern kann. Vielleicht sollten wir den für die Hafeninfo zuständigen Menschen mal dieses Foto zukommen lassen:
image

Zur Verteidigung: Vor 10 Jahren sah es wirklich mal ganz schön aus:

image

Die Kirche wird zz. wieder in ihrern ursprünglichen Zustand gebracht. Dies dürfte allerdings noch so 2 Jahre dauern, sofern Gott denn will. Unseren Teil in Form einer kleinen Spende haben wir jedenfalls erledigt.

image

Auch das Gouverment House, welches „ein schönes Beispiel einer kolonialen Residenz mit gepflegtem Rasen und wunderschönen Gärten“ darstellen sollte, war mehr Baustelle als alles andere.
image

Nach unserer so mittel erfolgreichen Sightseeingtour liefen wir ein paar km zu einem fast menschenleeren, wunderschönen Strand, an dem wir in den Genuss der karibischen Sonne und des facettenreichen Meeres kamen. Auf dem Weg dahin grüßte uns fröhlich ein Mädel in schuluniform mit den Worten „Hello white People!“; einfach großartig. Von diesen Begegnungen hatten wir an diesem Tag mehrere, da wir mal wieder abseits der touritsischen Wege unser Glück suchten.
image
image

image
Karibisches Internetcafé:

image

Beach:

image
image

image

Sail away:

image

Am Abend lernten wir mal wieder interessante Menschen beim Abendessen kennen, die teilweise schon im zweistelligen Bereich mit der Aida auf Tour waren. Mittlerweile werden wir auch an jeder Ecke von irgendwem gegrüßt. Schon nett diese Aidagemeinschaft. Von unseren Sonsbecker Freunden bekamen wir auch den Hinweis mal den Aidafilm auf Kanal 3 zu schauen, da man natürlich unser tolles Interview bei der Ankunft sowie unser völlig übermüdetes Zuprosten des Welcomedrinks in den Film gepackt hat.
Mal ein Beispiel unserer obligatorischen Käseplatte:

image

Am nächsten Tag stand dann ein Seetag auf dem Programm, da wir von Antigua bis zur Dom. Rep. ein paar Seemeilen überbrücken mussten.
Der Mittag stand im Zeichen der Melone. Am Pooldeck gab es Melonenpunch, Meloneneis und natürlich auch Melone am Stück.
image

Beim Faulenzen auf dem Sonnendeck lauschten wir z. B. den Fragen der Passagiere an den Captain. Vielleicht sollte ich nochmal umschulen bei 40.000 € Monatsverdienst.

Nachmittags wurden wir dann fleissiger und besuchten das Fitnessstudio an Bord. Da die Dreiviertelstunde auf dem Crosstrainer und der halbstündige Kurs ordentlich an die Substanz ging, gönnten wir uns danach ein paar Stücke Pizza und ein leckeres Corona beim Public Viewing des Rückrundenstarts der Bundesliga auf der 27 m breiten LED . Arme Bayern…

image

image

Danach gab es noch die ein oder andere Schweinerei:

image

Sonnenuntergang:
image

Am Abend gab es vor dem Essen noch ein wenig Unterhaltung in Form eines tollen Varieté im Theatrium.
image
image
image

Nach dem Essen schauten wir uns noch die Lasershow an und lauschten der Crew, die ein paar Statistiken veröffentlichten. In den letzten 14 Tagen wurden z. B. 6.000 l Rot-, 6.000 l Weißwein und 8.000 l Bier getrunken. Das sind pro Passigier und Tag 2,5 l (wohlgemerkt nur in den Restaurants ohne die vielen Bars mitzuzählen). Da haben wohl manche den Tipp des Arztes mit dem viel trinken falsch verstanden. Danach gab es noch eine Show mit Gesang und Tanz am Pool.
image

image

image

Bei der anschließenden Poolparty tanzten wir noch bei köstlichen Cocktails und angenehm warmen Klima bis unsere Füße uns die Ansage machten, dass sie ins Bettchen müssen.

Auch wenn die Tage eher chillig waren, haben wir doch einiges erlebt und freuen uns schon auf weitere Impressionen in der Domenikanischen Republik.

Das war es dann für heut, doch heut ist nicht alle Tage, ich schreibe wieder, keine Frage.

Euer Timo ✌

Advertisements
Kategorien: Allgemein | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Ein Kommentar

Beitragsnavigation

Ein Gedanke zu „Guadeloupe und Antigua: Auf den Antillen chillen

  1. Richi

    Tolle Bilder! So viel Bier, Poolparty und der Typ mit dem Hummerbuffet … ich bin neidisch 😉
    Viele Grüße aus dem kalten Hamburg

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: