Dom. Rep.: Ich versteh nur spanisch… und plötzlich wurde alles amerikanisch

Wie immer legten wir früh morgens an, sodass dem Landgang ab 8 Uhr morgens nichts mehr im Wege stand. Da wir jedoch wie berichtet nachts zuvor am Pooldeck feierten, kamen wir nicht so schnell in die Puschen, wie eigentlich geplant. Der Ausblick beim Frühstück war verheißungsvoll und wir entschieden uns, einen Ausflug zur direkt vor La Romana gelegenen Insel Isla Catalina zu machen. Als wir von Bord gingen und bereits den ersten Regenschauer kassierten, infortmierten wir uns direkt am Hafen über unsere Möglichkeiten, zur Insel zu gelangen. Offenbar muss man erst ins 25km entfernte Bayahibe fahren, um dann auf gut Glück nach einem lokalen Touranbieter Ausschau zu halten. Ein einfaches Wassertaxi wie auf Guadeloupe gab es scheinbar nicht. Also zurück an Bord und einen neuen Plan schmieden. Einzig interessant schien nur die Hauptstadt Santo Domingo zu sein, doch 1,5 Uhr Fahrt pro Strecke schienen wenig vielversprechend zu sein. Also entschieden wir uns erstmal das Mittagessen in Form einer langen Bierpause zu genießen.

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Später am Nachmittag gingen wir also von Bord. Wir entschieden uns, den kurzen Weg in die City, via Motorbiketaxi zurückzulegen.

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Da wir aufgrund der Beschreibung im AIDA-Prospekt und im Reiseführer keine hohen Erwartungen hatten, baten wir den Fahrer, uns an einer Bar abzusetzen. Gesagt getan; vorbei am Central Park ging es in die City. Die Musik war so laut, dass man das eigene Wort kaum verstehen konnte. Zudem standen mehr Kellnerinnen hinter der Theke, als Gäste davor. Dadurch stand unsere Bedienung die ganze Zeit bei uns und schenkte aus der Flasche nach, sobald sich die Einwegplastikbecher leerten. Da der Fahrer ohnehin auf uns wartete und wir noch eine etwas leisere Bar aufsuchen wollten, baten wir ihn, uns in einer Bar mit live-Musik abzusetzen. Sein brüchiges englisch reichte für diese Kommunikation jedoch nicht aus, sodass wir uns kurze Zeit später in einer Diskothek wiederfanden, in die sich -den Blicken der Einheimischen nach zu urteilen- noch kein Tourist verirrt hat. Da es nicht das war, was wir wollten, versuchten wir unserem Fahrer nun klarzumachen, dass wir den Rückweg zu Fuß bestreiten wollten. Jetzt gab er auf und ließ unser Anliegen von einer Souvenirshopbesitzerin übersetzen. Mitten in der City wurden wir also abgesetzt und schlenderten durch die Gassen. Keine zwei Minuten später wurden wir von einem Guide angesprochen, der sonst auf den AIDA-Ausflügen die Touris herumführt und nun aus purem Vergnügen uns ein paar Spots zeigte.
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Wenige Gehminuten später erreichten wir eine Zigarrenmanufaktur, in der eine junge Frau handgedrehte Zigarren herstellte.

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Nach einer ausgiebigen Demonstration waren sodann meine handwerklichen Fähigkeiten gefragt und mit professioneller Hilfe drehte ich meine erste Zigarre und durfte diese sogar als Andenken behalten.

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Dann wurden wir in einen zweiten Raum geführt, in dem eine riesige Flasche Rum hervorgeholt wurde. In der Flasche (optisch könnte sie aus der Piratenzeit stammen) befanden sich zudem diverse Kräuter, Gewürze, Blätter und sonstiges Zeugs aus der Natur. Welche Wirkung das Getränk angeblich hervorzurufen vermochte, bleibt jedoch ein gut gehütetes Geheimnis…

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Frisch gestärkt und gut gelaunt gingen wir dann zu Fuß Richtung Schiff.
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An diesem Tag reisten nicht nur viele Gäste ab, sondern es kamen auch viele Neue an Bord. Deshalb wurde pünktlich um 9 zur allgemeinen Seenotrettungsübung aufgerufen.
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Den nächsten Tag verbrachten wir erneut auf See. Da vormittags das Wetter sich eher von der deutschen, als von der karibischen Seite zeigte, entschlossen wir uns, am Tanzkurs „Discofox für Einsteiger“ teilzunehmen. Unsere vier linken Füße stellten sich trotz des Seeganges besser an als erwartet. Anschließend ging es wieder am Deck, da sich endlich die Sonne wieder von ihrer warmen Seite zeigte. Als „erfahrener“ Kreuzfahrer weiß man, dass die Kleider und Hosen während der Tour tendenziell enger werden, sodass man gut beraten ist, die Seetage als Sporttage zu nutzen. Nachdem wir im Fitnessbereich ein paar Kalorien verbrannten, gönnten wir uns noch ein wenig Entspannung im Wellbessbereich. Abends ging es sogleich sportlich weiter; nachdem wir eine AIDA-Show geschaut hatten machten wir es uns zur Primetime (so ’ne Zeitumstellung hat auch seine Vorteile) gemütlich und feuerten New England im Superbowl an. Wie der geneigte Footballfan weiß auch mit Erfolg!
Nächster Halt: Aruba!

Cheers & Cheese, Jorina

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