Aruba ruba ándele

Nach dem Seetag sollte Aruba die erste Station der ABC-Inseln (Niederländische Antillen) sein. Schon vom Schiff aus konnte man erahnen, dass sich das die Vegetation um 180 Grad gedreht hat. Wo vorher noch sattgrüne Regenwälder und Berge das Landschaftsbild prägten, sah man nun ein von Sträuchern und Kakteen besetztes Flachland.
Nachdem wir wussten, was wir uns ansehen wollten, verließen wir das Schiff in Richtung Oranjestad. Die ansehnliche Hauptstadt Arubas verfügt praktischerweise über einen eigenen Hafen, so dass wir nach ein paar Metern auf die ersten -diesmal sehr zutückhaltenden- Anbieter von Ausflügen stießen. Da das Ausflugsprofil von einem der (für Aruba typischen) bunten Busse mit unseren Zielen übereinstimmte, schlossen wir uns für 20$ der Reisegruppe an und setzten uns in den leicht überfüllten Bus.

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Erster Stop war die Casibari Felsformation:

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Im Hintergrund der Hooiberg. Ich dachte der wäre jetzt in Augsburg?

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Die suprige Gürteltasche, von mir auch liebevoll Muschibeutel genannt, durfte natürlich nicht fehlen.

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Nächster Stop war die Alto Vista Chapel:

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Grandmothers-House (ehemals Grandmothers- and Grandfathers-House, aber der ist kürzlich mit 106 Jahren verstorben; da musste der Name natürlich angepasst werden):

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Vor dem California Lighthouse machten wir noch einmal Pause an einem Chinesischen Supermarkt. Chinesischer Supermarkt? Dies war nicht Teil des Deals. Zudem verriet ein Blick auf die Karte, dass es auch von der Route nicht mehr mit den anderen angesagten Spots passen konnte. Daher fragten wir mal nach… Der Busfahrer erklärte, dass man die Natural Bridge nicht mehr anfahren könne, da der Weg dorthin nicht mehr befahrbar sei. Darüber hinaus scheint die Brücke mittlerweile sowieso kollabiert zu sein. Auch den Ayo Rock sollten wir nicht mehr anfahren. Achja? Schwindelbude! Hauptsache unsere spanisch sprechenden Mitfahrer hatten ihren Spass und kauften den halben Supermarkt leer. Die Kinder wurden mit Süßkrams, Chips und Cola vollgetopft, alle anderen gönnten sich literweise Bier. Die Wörter Freundlichkeit und Rücksichtnahme schienen im Vokabular auch nicht vorzukommen. Es wurde gedrängelt und geschoben, niemals Platz gemacht und die vereinbarten 15 min Aufenthalt wurden jedes mal auf eine halbe Stunde ausgedehnt. Auch der Busfahrer, der sich am Anfang noch die Mühe machte, alles auch in Englisch zu erklären, sabbelte nur noch Spanisch. Naja…

Nach kurzer Fahrt erreichten wir jedenfalls den Leuchtturm. 1915 wurde mit dem Bau des Turms begonnen, da 1891 ein Schiff an der Küste Arubas verunglücke. Dieses Schiff, die „California“, wurde zum Namensgeber des California Lighthouses.

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Action in meiner Sonnenbrille.

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Eigentlich sollte die Tour aus 2h Sightseeing und 2h Beachtime bestehen, genug Zeit also um später noch in Ruhe die Stadt zu erkunden. Da die Spezies unter den Mitreisenden jedoch immer zu spät kamen, erreichten wir erst kurz vor 2 den Eagle Beach. Auf Spanisch wurde dann scheinbar verhandelt, dass wir um 4 Uhr wieder abgeholt werden. Eigentlich zu spät, aber wir machten das beste daraus und kosteten jede Minute an diesem schönen Strand aus.

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Eine knappe Stunde blieb uns dann noch in Oranjestad. Obwohl man den niederländischen Einfluss beim geschriebenen Wort und in der Architektur nicht übersehen konnte, wurde es nicht wirklich gelebt. Man hörte beispielsweise auch niemanden holländisch sprechen. Dies sollte sich auf unserer Reise jedoch noch ändern; mehr dazu im nächsten Beitrag.

Hier auf jeden Fall noch ein paar Eindrücke von der Wilhelminastraat und Umgebung:

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Unser nächster Halt (Willemstad alias Klein-Amsterdam):

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Das war es dann für heut, doch heut ist nicht alle Tage, ich schreibe wieder, keine Frage.

Euer Timo ✌

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