Curaçao und Bonaire: Ganz schön holländisch hier

Am nächsten Tag machten wir schon früh morgens Halt im „Amsterdam der Karibik“. Aufgrund der Vielzahl der bunten Giebelhäuser, Grachten und Straßencafés erinnert die Hauptstadt Wilhemstadt tatsächlich an die große Schwesterstadt in Holland.

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Obwohl Curaçao von den Spaniern (diesmal hatte Kolumbus mal nicht seine Finger im Spiel) als Santa Anna entdeckt und benannt, nahmen schon 1634 die Holländer die Insel ein und tauften sie kurzerhand um (und verschifften die Spanier kurzerhand ins nahe Venezuela). HUP HOLLAND HUP! Im Jahr 2008 jedoch wurde an einem rundem Tisch beschlossen, dass die Insel als neues autonomes Land dem Königreich der Niederlanden angehören soll. Die farbenprächtigen Bauten aus der Kolonialzeit sind erfreulicherweise immernoch in den historischen Vierteln von Willemstad erhalten. Unser Spaziergang führte uns zunächst über die Koningin Emmabrug, welche die Stadtteile Punda und Otrabanda (dt. „die andere Seite“) verbindet.

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Wenn ein Schiff nun die St. Anna Bay durchqueren will, schwingt die Brücke wie von Geisterhand (ok von Dieselmotoren angetrieben) vollständig zur Seite. Ein tolles Schauspiel. Entlang der Handelskade verkaufen vormittags Händler aus Venezuela von ihren Booten aus frische Lebensmittel.

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Vorbei am New Market schlenderten wir durch die Stadt

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und dann zum Fort Amsterdam, einer alten Befestigungsanlage. In der Mauer der Kirche steckt noch heute eine Kanonenkugel aus Zeiten, in denen die Briten versuchten, die Insel einzunehmen.

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Die in der Nähe gelegene Waterfort beherbergt heute eine Vielzahl an Restaurants.

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Die alten Gemäuer der alten Festungsanlagen werden einfach zugekleistert und übermalt:

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Anschließend ging es am Waaigat entlang zum ersten Viewpoint. Dabei kamen wir im Thailandstyle an einer öffentlichen Küche vorbei:

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Auf dem Weg dorthin passierten wir einige schöne Gebäude wie das Nationalarchiv und gönnten uns dabei noch ein Wegbier.

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Vom Generalkonsulat der USA hatten wir einen schönen Blick hinab.

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Doch unser finales Ziel war der Ausblick vom Fort Nassau, hoch oben auf dem Hügel in Scharloo.

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Wie eine geheimnisvolle Zentrale von Spectre trohnt der Fort Nassau hoch oben über Willemstad.

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Als wir das Ende des schlangenförmigen Weges endlich erreicht hatten wurden wir mir mit einem herrlichen Blick belohnt.

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Sogar die Ölraffinerien konnten wir erspähen.

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Abends lag die Luna lang genug im Hafen um noch den Hauch des nächtlichen karibischen Flairs zu erleben. An jeder Ecke war der Klang von (Live)musik zu hören. Die perfekte Abrundung des Tages!

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Am nächsten Morgen legten wir im Hafen vom Bonaire an, die letzte der sogenannten ABC-Inseln.

Die Insel gehört immernoch zu den Niederlanden (und hier wird tatsächlich, im Gegensatz zu den anderen Inseln der Niederländischen Antillen, holländisch gesprochen). Dass jedoch nicht alle Einwohner damit einverstanden sind, sieht man an diversen öffentlich aufgehängten Plakaten.

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Da wir zuvor gehört hatten, dass die unbewohnte kleine Nachbarinsel Klein Bonaire schön zum Schnorcheln sein soll, setzten wir kurzerhand mit einem Wassertaxi über.

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Warum wir nur 15 statt 20 US$ wie alle anderen spontan entschlossenen Gäste zu zahlem hatten, bleibt ungewiss. Da die Insel frei von Hotels, Restaurants und Bars ist, konnten wir hier tatsächlich ein paar entspannte Stunden fernab des Inseltrubels verbringen. Beim Schnorcheln galt es die Unterwasserwelt zu bewundern. Eine Koralle hat es mir besonders angetan. Leider buchstäblich. AUTSCH! Aber auch am Strand tanzten einige lustige Tierchen entlang.

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Zurück auf Bonaire erkundenten wir noch die kleine Hafenstadt Kralendijk (dt.“Korallendeich“) bevor es wieder an Bord ging.

Viele der Bilder habe ich übrigens mit meinem Fotohandy gemacht. Dieses hat ein echtes Objektiv und echten Blitz und macht einfach super Fotos wie ihr sehen könnt.

Obwohl der Ausflugstag zu Ende war, lockte ein weiteres Highlight besonders die Ruhrpottler aufs Pooldeck: Bei der Karaokenacht konnte es sich Timo nicht nehmen lassen den Wolfang-Petry-Song zu performen. Und mit performen mein ich nicht schiefes Trällern des Textes, sondern einen Auftritt, der über die Bühne hinausging und das Publikum aktivierte!

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Damit hatte selbst die Crew nicht gerechnet! Das gewonne Freigetränk war mehr als verdient.

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Es muss nicht mehr explizit erwähnt werden, dass kein Amateursänger diesen Auftritt überbieten konnte. Da der nächste Tag ein Seetag war, konnten wir uns die ausgelassene Feierstimmung auch erlauben! 🙂

Cheers & Cheese, Jorina

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