Grenada: Happy Independence

Der letzte Seetag begann wie eigentlich jeder Tag mit einem herrlichen Frühstück. Mittlerweile kennt auch der freundliche Mitarbeiter an der Obsttheke unsere Essgewohnheiten, sodass man schon mit einem Teller Granatapfel empfangen wird. Obwohl wir uns gut die Bäuche vollgeschlagen hatten, „mussten“ wir mittags schon wieder ran… Specialaktion am Pooldeck: Gratis Banana-Joe; da sagt man ja nicht nein, ist schließlich Urlaub.

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Timo fleißig beim Bloggen:

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Den restlichen Seetag nutzten wir wie gewohnt zum Sonnen, Sporteln und Spielen.

Am Abend schauten wir uns die Show im Theatrium an: Einfach der Hammer, was die Sänger und Tänzer da ablieferten. Andere zahlen für so ein Musical viel Geld, wir kamen mal eben so in den Genuss. Allein Bühnenbild und Kostüme waren schon eine Klasse für sich, aber auch der Rest müsste sich nicht vor der großen Konkurrenz aus Hamburg oder Berlin verstecken.

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Die nächste Destination war dann Grenada. Wir entschlossen uns am Morgen, die Insel mit dem lokalen Bus zu erkunden. Ein Glücksgriff wie sich später zeigen sollte. Jedenfalls konnte man, anhand der am Hafen von Saint George’s gratis ausgehändigten Karte, leicht herausfinden, mit welcher Linie man welche Spots anfahren konnte. Ein paar Meter zu Fuß (nach den Arcaden direkt links halten) war schon das Busterminal, wo sich die Busse der verschiedenen Linien befinden. Einen Fahrplan gibt es allerdings nicht. Die kleinen Minibusse fahren dann ab, wenn sich der Bus zum Großteil gefüllt hat. Pro Fahrt, egal wie weit, zahlt man 3,50 Ostkaribische Dollar (ca. 1€). Diese werden am Ende der Fahrt bei einem Mann bezahlt, der im Bus mitfährt und u.a. die Türen für die Fahrgäste öffnet. Nach einer knapp 25 minütigen Fahrt, an der neben uns nur Einheimische teilnahmen, kamen wir in Concord an. Den Stop hätten wir jedoch fast verpasst, da uns selbst das Hinweisschild zu spät auffiel. Ein Mitreisender machte jedoch den für die Gäste zuständigen Herren darauf aufmerksam, dass wir an der Stelle heraus wollten. Er hatte wohl mitbekommen, wohin wir wollten…ä. toller Zug! Nachdem man sich noch zig mal entschuldigte, verabschiedete man sich freundlich bei uns und wünschte viel Spaß.

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Während unseres Marsches zum Wasserfall sprach uns am Seitenrand jemand an, der sein Land zum Bepflanzen vorbereitete. Dabei sammelte er wohl auch ein paar Grapefruits, die er uns anbot. Ohne eine Gegenleistung zu verlangen, säuberte er seine Machete, indem er sie mehrmals durch eine Palme streifte und schnitt uns die Frucht in handliche Stücke. Geschmacklich einfach grandios und mal wieder eine tolle Erfahung.

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Wenig später hielt ein LKW-Fahrer neben uns an und fragte, ob er uns mit hoch nehmen solle. ‚Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul‘, dachten wir uns und nahmen das Angebot an. Allein die Hilfsbereitschaft und Offenheit der Menschen machte uns schon eine riesen Freude, dann durfte man zusätzlich noch solche Orte bestaunen, wie die Concordwaterfalls:

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Über Stock und Stein ging es zum 2. Wasserfall:
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Bei solchen Wanderungen sollte man in jedem Fall seine Wasserschuhe parat haben. Ohne wird es schwierig.

Gefährliche Tiere kreuzten unseren Weg:
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Weiter ging es durch die tolle Landschaft des Regenswalds:

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Jedes Hindernis wurde überwunden:

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Um am Ende den tollen Blick auf die Fontainbleuwaterfalls zu erhalten:

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Auf dem Rückweg stießen wir immer wieder auf ein paar Kinder, die uns grinsend begrüßten. Spontan frage Jorina eine Gruppe, ob sie ein Foto machen dürfe, da alle so toll in den Nationalfarben gekleidet waren.

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Ein ganz kleiner Vertreter winkte uns fröhlich zu und rief dabei nur „Tourists“ – großartig!

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Vorbei am 1. Wasserfall:

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Die Palme wollte unbedingt den „Ich-wachse-am-höchsten“-Wettbewerb gewinnen:

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Zurück an der Bushaltestelle, entdeckten wir eine kleine ‚Bar‘, worauf wir beschlossen, dort nach dem obligatorischen Localbeer zu fragen. Vor der Bar saßen ein paar Jugendliche, die einem gleich einen Fist Bump gaben und zum Verweilen einluden.

Da am nächten Tag 40 Jahre Unabhängigkeit gefeiert wurde, trugen alle Kleidung in Nationalfarben, man sah kleine Paraden und auch sonst konnte man an jeder Ecke die tolle Stimmung aufsaugen.

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Nachdem wir noch am Gewürzmarkt fündig wurden (Grenada ist als die Gewürzinsel der Karibik vorallem für seine roten Muskatnüsse bekannt – 1/3 der auf dem Weltmarkt angebotenen Muskatnüsse kommen von hier), stiefelten wir Fort George hoch und genossen die tolle Aussicht auf Stadt und Hafen.

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Irgendwie fehlte der Kirche was…

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Auf dem Weg zurück zum Schiff einer der für die Karibik typischen CD-Verkaufsstände; alles Original natürlich:

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Grenada bot wirklich mehr als die Muskatnussfabrik – nämlich die Würze für einen unvergesslichen Tag und war unser Highlight der zweiten Kreuzfahrtwoche.

Das war es dann für heut, doch heut ist nicht alle Tage, ich schreibe wieder, keine Frage.

Euer Timo ✌

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